Neue Schilder und Aufkleber = neue Sichtbarkeit 🚗🏢

Wer uns besuchen möchte, hat es ab sofort deutlich einfacher:
Unsere Firma ist jetzt auch von außen klar erkennbar. Neben der neuen Beschriftung unserer Fahrzeuge mit NEUNZIGGRAD.EU auf den Seiten und am Heck haben wir auch unser Firmengebäude sichtbarer gemacht. Die Eingangstür trägt nun unser Logo, und zwei neue Schilder am Straßenrand weisen den direkten Weg zu uns.

👉 Kleiner Hinweis:

Besuche bitte immer vorher anmelden

Viele unserer Projekte sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, und aktuell können wir unsere Räumlichkeiten noch nicht so trennen, dass jederzeit Besuche problemlos möglich wären.

Danke für euer Verständnis!

Ein kleiner Einblick in 6 Jahre NEUNZIGGRAD

Im August 2019 haben wir NEUNZIGGRAD gegründet – mit jeder Menge Motivation, einer Handvoll Drucker und dem Willen, Dinge selbst anzupacken.

Die ersten Aufträge haben wir in einer 4×4 m Blockhütte abgewickelt. Dort wurde Regal für Regal ergänzt, Zwischendecken eingezogen – bis wir uns irgendwann nur noch im Kreis um einen Tisch in der Mitte bewegen konnten. Ein geordneter Wahnsinn, irgendwo zwischen Leidenschaft und Lagerchaos – erinnert ein bisschen an die Ludolfs, nur mit 3D-Druck.

Damals hatten wir bereits erste FDM- und SLA-Drucker im Einsatz. Kilian hatte zu dem Zeitpunkt bereits seinen Techniker im Maschinenbau abgeschlossen, Marek startete gerade mit seiner Weiterbildung zum Techniker.

Wir wussten:
Wenn wir wachsen wollen – nicht nur im Angebot, sondern auch in der Qualität – müssen wir investieren. In neue Technologien und in mehr Raum. Unser Ziel: ein SLS-Drucker, ein professioneller SLA-Drucker und ein FDM-System mit 1 m³ Bauraum.

Was uns dazu fehlte: Platz

Kilians Vater hatte leerstehende landwirtschaftliche Gebäude – und wir die Vision, daraus eine moderne Produktionsstätte zu machen.

In enger Abstimmung mit dem Bauamt, Gemeinde, Naturschutz, und Gefahrenabwehr starteten wir mit der Umnutzung eines alten Stalls – in kompletter Eigenleistung, neben der regulären Arbeit, abends und am Wochenende.

Wir haben dabei so ziemlich alles selbst gemacht:

  • Altes Metall aus der Stallung entfernt
  • Alten Betonboden herausgerissen
  • Nicht genutzte Durchgänge und Öffnungen zugemauert
  • Neuen Betonboden eingebaut und diesen bis nachts um 5 Uhr „geflippert“
  • Metallsäulen und Eisenträger vom Rost befreit und neu gestrichen
  • Decke abgehängt
  • Epoxidharzboden eingebaut
  • Wände gestellt, verkleidet, gespachtelt, geschliffen und gestrichen
  • Kabelkanäle installiert sowie Strom- und Netzwerkkabel verlegt
  • Eigene Zuleitung und Glasfaserleitung im Boden verlegt
  • Neue Fenster eingesetzt
  • Elektronisches Tor eingebaut
  • Eingangstür montiert
  • Boden im Büro verlegt
  • Neue Arbeitstische aufgebaut
  • Sanitäranlagen installiert, Bad gefliest
  • Entlüftungssystem eingebaut
  • Lagerregale montiert
  • 100.000 Liter Löschwasserzisterne installiert
  • Und vieles mehr…

Parallel bewarben wir uns für eine Förderung, die uns letztlich auch zugesprochen wurde – ein echter Meilenstein.

Als die neuen Maschinen schließlich eintrafen, nahm alles Fahrt auf.
Heute – sechs Jahre später – stehen wir auf einem komplett anderen Fundament.

Technisch, räumlich und menschlich haben wir uns in den letzten Jahren stark weiterentwickelt.
Seit Januar 2025 arbeiten wir beide Vollzeiten bei NEUNZIGGRAD – ein großer Schritt, der uns noch näher an unsere Vision gebracht hat.

Die nächsten Pläne schwirren bereits wieder in unseren Köpfen.
Denn auch wenn heute vieles strukturiert abläuft – der Pioniergeist ist geblieben.

Vielen Danke an alle, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.

Auf die nächsten sechs Jahre NEUNZIGGRAD!

Serienproduktion mit Verlässlichkeit – und maximaler Flexibilität

Serienproduktion Neunziggrad

Wir haben heute einen Teilauftrag zur Herstellung von Serienteilen erfolgreich abgeschlossen.
Wie bei vielen unserer Projekte erfolgt die Abnahme quartalsweise – planbar für den Kunden, effizient für uns in der Produktion.

Die Besonderheit:
Wir lagern die gefertigten Teile direkt bei uns ein und versenden sie bei Bedarf flexibel und zuverlässig.
So entlasten wir unsere Kunden nicht nur bei der Beschaffung, sondern auch bei Lagerhaltung und Logistik.

Unsere Serienfertigung steht dabei für gleichbleibend hohe Qualität über alle Chargen hinweg.
Durch die bedarfsgerechte Auslieferung können unsere Kunden exakt dann auf die Teile zugreifen, wenn sie benötigt werden – ohne lange Vorlaufzeiten oder eigene Lagerkosten.
Und mit unseren optimierten Lagerprozessen stellen wir sicher, dass jedes Teil zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Ein weiterer Vorteil:
Designänderungen sind jederzeit möglich – ob andere Bohrungen, Winkel oder Aussparungen.
Dank 3D-Druck können wir solche Anpassungen ohne zusätzlichen Kostenaufwand direkt umsetzen und liefern – schnell, flexibel und exakt nach Bedarf.

Ein klarer Mehrwert für alle, die Serienteile mit Spielraum für Weiterentwicklung suchen.

Warum der unterste Regalboden auf exakt 11 cm eingebaut ist?

Neunziggrad

In unseren Produktionsräumen läuft jede Nacht ein Wisch- und Saugroboter – zuverlässig und gründlich. Er übernimmt für uns die komplette Bodenreinigung: saugen und wischen in einem Durchgang. Für uns als kleines Team eine echte Arbeitserleichterung.

Damit das möglich ist, haben wir bei der Einrichtung mitgedacht:
Alle Regale und Tische sind so aufgebaut, dass der Roboter problemlos darunter durchfahren kann – exakt 11 cm Platz, überall.

Zusammen mit dem durchgängigen Epoxidharzboden, der in allen Räumen ist, sorgt das für ein sauberes, gepflegtes Umfeld – ganz ohne zusätzlichen Aufwand am Tag. Das hat auch den Vorteil, dass dauerhaft weniger Staubpartikel in der Luft sind – und unsere Teile dadurch noch sauberer hergestellt werden und beim Kunden ankommen. Gerade im Bereich lebensmittelechter Materialien ist das ein Pluspunkt.

Neunziggrad

Wächst wie ein Baum, klingt wie ein Traum – Exponentialhorn aus dem 3D-Drucker

Für einen Kunden durften wir ein Exponentialhorn für den Hochtöner neugestalten. Ziel war es, den Abstrahlwinkel im Vergleich zum Original zu verbreitern, um den Klang weniger fokussiert wirken zu lassen. Die Stützen, die auf dem Foto zu sehen sind, werden selbstverständlich noch entfernt und dienen nur der Stabilität und Unterstützung des Druckteils.

Was haben wir gemacht?

  • Das Lochbild des Originalhochtöners wurde beibehalten, um eine passgenaue Montage zu gewährleisten.
  • Die Form des Exponentialhorns wurde gezielt angepasst, um eine breitere Schallverteilung zu erreichen.
  • Der Prototyp entstand im FDM-3D-Druck

Nach dem Einbau hat der Auftraggeber sowohl digitale als auch Psychoakustische Messungen durchgeführt.


Mit ein paar finalen Optimierungen – und einer glatt geschliffenen Oberfläche, um unerwünschte Resonanzen zu vermeiden – war das Ergebnis überzeugend:
Ein Exponentialhorn, das klanglich wie optisch überzeugt.

Solche Projekte zeigen, wie 3D-Druck, Akustikdesign und klassische Messtechnik gemeinsam echte Mehrwerte schaffen.

Bei uns gilt Maskenpflicht!

Neunziggrad

Auch wenn das Bild fast nostalgische Pandemie-Vibes weckt – unsere Masken tragen wir freiwillig. Und das aus gutem Grund.

Bei SLS 3D-Druckern arbeiten wir mit feinem Kunststoffpulver, das man besser nicht einatmet. Deshalb gehören Atemschutzmasken und Handschuhe bei uns zur Standardausrüstung.

Das Pulver ist so fein, dass es sich sonst leicht in der Lunge oder auf der Haut festsetzen könnte – und das will wirklich niemand.

Unsere SLS-Drucker stehen außerdem in einem separaten Raum mit Abluft, damit die Partikel nicht in andere Bereiche der Firma gelangen.

Welche Arbeiten könnt ihr nur mit Maske erledigen?Auch wenn das Bild fast nostalgische Pandemie-Vibes weckt – unsere Masken tragen wir freiwillig. Und das aus gutem Grund.

Bei SLS 3D-Druckern arbeiten wir mit feinem Kunststoffpulver, das man besser nicht einatmet. Deshalb gehören Atemschutzmasken und Handschuhe bei uns zur Standardausrüstung.

Das Pulver ist so fein, dass es sich sonst leicht in der Lunge oder auf der Haut festsetzen könnte – und das will wirklich niemand.

Unsere SLS-Drucker stehen außerdem in einem separaten Raum mit Abluft, damit die Partikel nicht in andere Bereiche der Firma gelangen.

Welche Arbeiten könnt ihr nur mit Maske erledigen?

Neunziggrad
Neunziggrad

Warum wir uns ein eigenes Fotostudio angeschafft haben? 🎥

NEUNZIGGRAD

Ganz einfach:
Weil wir es leid waren, ständig nach dem einen guten Hintergrund mit dem richtigen Licht zu suchen.

In den letzten Jahren haben wir regelmäßig Fotos für Instagram, Produktpräsentationen oder Verkaufsplattformen gemacht – doch immer unter Improvisation. Mal war das Licht schlecht, mal der Hintergrund zu unruhig, mal einfach kein Platz.

💡Also haben wir entschieden, in ein kleines, aber effektives Fotostudio zu investieren – Licht, Hintergrund, Platz, alles optimiert.

Das Ergebnis:
– Deutlich bessere Bildqualität
– Schnellerer Workflow
– Und vor allem: mehr Spaß am Fotografieren

Ein echter Gamechanger war das z. B. bei unserer aktuellen Kickstarter-Kampagne für die ZeroPoint9 Vacuum Forming Machine. Alle Fotos wurden bereits im neuen Setup aufgenommen – professionell, klar, verkaufsfördernd.

Das Bild im Beitrag zeigt übrigens noch nicht den finalen Aufbau.
Wir sind aktuell noch viel am Testen und Feintunen – mit Licht, Schatten, Hintergrund, Farbtemperatur, Perspektiven und Setups. Aber genau das macht’s spannend.

 Auch für unsere Produkte auf gängigen Verkaufsplattformen zahlt sich das jetzt schon aus: Gute Bilder sind dort kein Bonus, sondern Pflicht.

Rückblickend hätten wir diesen Schritt schon viel früher gehen sollen.

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NDAs? Gehören bei uns zum Alltag – und zur Verantwortung

NDA Neunziggrad

Gerade im Prototypenbau und der Produktentwicklung spielt der Schutz sensibler Daten und Ideen eine zentrale Rolle. Bei NEUNZIGGRAD ist uns bewusst, wie viel Know-how, Zeit und Investition in jedem einzelnen Projekt steckt.

Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir auf Wunsch Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) mit unseren Kunden abschließen.
Egal ob Konstruktionsdaten, Funktionsprinzipien oder Einsatzbereiche – Ihre Informationen sind bei uns in sicheren Händen.


NDA jederzeit möglich – auch vor Angebotslegung

Wir arbeiten mit Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, von der Forschung über den Maschinenbau bis zur Medizintechnik. Vertrauen und Diskretion sind dabei die Basis jeder Zusammenarbeit.

Wenn Sie ein sensibles Projekt haben, bei dem Sie auf Diskretion und Professionalität setzen wollen – sprechen Sie uns gerne an.

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So integrieren wir stabile Gewinde in 3D-gedruckte Bauteile

Gewinde_im_3D_Druck

Bei vielen 3D-gedruckten Bauteilen ist es erforderlich, mechanisch belastbare Gewinde zu integrieren – sei es für Schraubverbindungen, Montagepunkte oder modulare Konstruktionen. Dafür gibt es inzwischen eine ganze Reihe bewährter Methoden, die wir regelmäßig anwenden:

Einschmelzgewinde:
Ein Messing-Gewindeeinsatz wird mit einem speziellen Werkzeug erhitzt und in das Bauteil gedrückt – wie im Spritzgussverfahren.

Eingelegte Muttern nach dem Druck:
Durch vorbereitete Aussparungen lassen sich Muttern einfach nachträglich einsetzen – eine schnelle Lösung für viele Anwendungen.

Eingedruckte Muttern während des Druckvorgangs:
Muttern werden zur richtigen Zeit während des Drucks (FDM) eingelegt und vom Material umschlossen – fest, verdreh gesichert und platzsparend.

Direkt eingedruckte Gewinde:
Ab einer bestimmten Größe (je nach Druckverfahren) können Gewindegänge direkt mitgedruckt werden

Gewinde nachträglich einschneiden (nachbohren und schneiden):
Ein Gewinde kann auch direkt in den Kunststoff geschnitten werden – z. B. mit einem Gewindeschneider.

Diese Methoden bieten im 3D-Druck maximale Flexibilität – ob im Prototypenbau oder bei funktionalen Serienbauteilen.

Welche Methode nutzt ihr am liebsten?

Gewinde im 3D-Druck

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📣 Vielen Dank für das großartige Feedback!

Gestern erschien ein ausführliche Beitrag über NEUNZIGGRAD auf OsthessenNews – und wir möchten uns herzlich für die zahlreichen Rückmeldungen und den zugesprochenen Support bedanken! 🙌

Es bedeutet uns viel zu sehen, wie groß das Interesse an unserer Arbeit ist. Vom ersten 3D-Druck in der Blockhütte bis zur heutigen Halle mit modernsten Verfahre – dieser Rückblick macht uns stolz und dankbar.

Besonders freuen wir uns, dass auch unsere Haltung zur offenen Potenzialanalyse und der regionale Bezug so viel positives Echo erhalten haben. Genau das treibt uns an: Technologie verständlich machen und echten Mehrwert schaffen – für Unternehmen in Osthessen und darüber hinaus.

Wir sind gespannt auf die nächsten Kapitel – und danken allen, die uns auf diesem Weg begleiten!

👉 Zum Artikel: https://osthessen-news.de/n11776426/neunziggrad-zeigt-was-moderner-3d-druck-heute-leisten-kann.html

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