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3D-Drucker im Büro oder Kinderzimmer? …ein faszinierendes Werkzeug mit unsichtbaren Nebenwirkungen!

Verschmutzter Filter

Wir hören diesen Satz immer wieder – und er macht uns nachdenklich. Auf dem Foto sieht man einen der Filter aus unserer Produktionshallen-Luftfilteranlage. Die dicke Schicht Partikel, die sich darin angesammelt hat, zeigt sehr deutlich, dass beim 3D-Drucken Partikel in die Luft gelangen – selbst bei angeblich verbauten Filtern im Drucker und direkter Absaugung.

Besonders kritisch wird es bei Filamenten mit Carbon- oder Glasfaserverstärkung. Diese enthalten sehr kleine, scharfkantige Fasern, die nicht nur während des Drucks, sondern auch beim Stützenentfernen, Schleifen oder Nachbearbeiten freigesetzt werden.

Viele Hersteller werben mit HEPA- und Aktivkohlefiltern, aber auch die schaffen es nicht, ultrafeine Partikel und chemische Dämpfe vollständig aus der Umgebungsluft zu entfernen. Außerdem sind die Gehäuse nicht 100% luftdicht. Werden Drucker in geschlossenen Räumen wie Kinderzimmern oder Büros betrieben, sammeln sich die Verunreinigungen schnell, da kein mehrfacher Luftaustausch erfolgt und nicht aktiv abgesaugt wird. Studien zeigen, dass diese winzigen Partikel die Atemwege reizen, Entzündungen hervorrufen und langfristig die Lungenfunktion beeinträchtigen können.

In unserer Halle erneuern wir die Filter monatlich und tauschen sechs Mal die Stunde kontrolliert die Luft aus, damit unsere Maschinen rund um die Uhr laufen können – ohne dass die Gesundheit darunter leidet. Zuhause oder im Büro ist das kaum realistisch.

Deshalb unser klarer Hinweis:
3D-Drucker gehören nicht einfach in Wohnräume, Kinderzimmer oder Büros. Die Technik ist faszinierend, aber unsichtbare Emissionen sind ein echtes Risiko – besonders, wenn Kinder oder empfindliche Personen in der Nähe sind.

Verschmutzter Filter
Verschmutzter Filter

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